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Denn die Hälfte des möglichen Tonumfangs wird verschenkt, um das Ende einer
Melodie zu markieren. Die Nutzung des HALT-Befehls und des zugehörigen Ausgangs
lässt sich für diesen Zweck ebenso verwenden.
Beim Eingang wird unterschieden zwischen potentialfreiem Kingeltaster und spannungsführender
Leitung. Statt dessen wird ein Universaleingang verwendet.
Und am Ende ging es um die Einsparung eines ICs. Deshalb musste die Ansteuerung des
Lautsprechers vereinfacht werden. |
| Der Prozessor und der EPROM müssen bleiben. Aber als Logikschaltung kommen
Schmitt-Trigger zum Einsatz. Das kann ein 4093 sein. Hier genügt ein einziges Gatter für
den Taktgenerator, auch der Pullup-Widerstand kann entfallen. Mit einem 74HC132 könnte man
die Frequenz ganz genau einstellen. Den gab es damals nicht. Aber die meisten Menschen können
eine kleine Vestimmung sowieso nicht hören. |
Zwei weitere Gatter werden zu einem R-S-Flipflop zusammen geschaltet. Das wird durch das Klingelsignal
gesetzt und mit HALT zurückgesetzt. Es steuert den Reset-Eingang. Durch die unterschiedliche
Größe der Dämpfungskondensatoren wird ein definierter Zustand beim Einschalten erreicht.
Der Universaleingang entsteht dadurch, dass der negative Zweig der Versorgungsspannung geregelt wird.
Die negative Spannung speist den Klingeltaster.
Deshalb ist es egal, ob eine Wechselspannung oder nur eine Verbindung an den Klemmen wirkt. |
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| Das Lautssprechersignal wird durch eine Adressleitung erzeugt. Der Trick besteht darin,
dass dasselbe Programm an derselben Stelle, aber in einem hohen Adressbereich fortgestzt wird. Denn der
EPROM-Inhalt wiederholt sich fortlaufend im gesamten Adressbereich. Dass der high-Pegel lediglich bei
Speicherzugriffen aktiv ist und in anderen Taktphasen unterbrochen wird, stört dabei nicht. |
Meine Schaltung ist erfolgreich erprobt, hat aber das Lochrasterstadium nie verlassen. |
2026; Heutzutage baut der geübte Bastler sowas mit einem Achtbeiner.
Mitsamt Schallwandler und Batterie passt das in eine Streichholzschachtel.
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